Philosophie

 

Der Namen meiner Hundeschule "Hund-Mensch-Vertrauen" erklärt meine Arbeitsphilosophie. Ich arbeite über ein System, das über Bindung, welches für den Hund ein "ich will mit dir" schafft, sowie Führung, dass der Mensch diese im Interesse seines Hundes übernimmt und auf positiver Basis, die das erwünschte Verhalten verstärkt. Da es mir wichtig ist, dass jedes Mensch-Hund-Team auf Vertrauen aufgebaut ist.

 

Mein Anliegen ist es, das Zusammenleben von Mensch und Hund angenehmer zu machen. Ich schule Menschen im Umgang und Verhalten mit Ihrem Hund, auf einer kommunikativen, respekt- und vertrauensvoller Ebene. Daraus wird ein Team auf Zusammengehörigkeitsgefühl aufgebaut.

 

Hunde verständigen sich untereinander über Kommunikation durch Körpersprache und Signale, mit Gestik, Mimik und Laute.

Ich setze mich ein, Ihnen Verhaltensweisen und Kenntnisse näher zu bringen um ein verständiges Miteinander zu erreichen.

Ob Rassehund oder Mischling - jeder hat seine Eigenschaften, Fähigkeiten und Bedürfnisse, zum Teil gemeinsame, unterschiedliche und ganz spezielle - sie haben alle Ihre individuelle Persönlichkeit.

 

Ich habe nicht die Methode, weil eine einzige Methode nicht auf jedes Mensch-Hund-Team anwendbar ist.

So unterschiedlich jedes einzelne Team ist, so verschieden können Lösungswege sein.

 

Jedes Verhalten eines Hundes, auch nicht erwünschtes, hat einen Grund. Wir suchen gemeinsam den Auslöser für das unerwünschte Verhalten, stoppen dieses und zeigen dem Hund, was wir anstelle dessen gerne möchten. Ein Hund lernt freudig die Signale auszuführen, wenn Sie bereits sind ein fairer, souveräner Führungspartner zu werden.

Wir erarbeiten uns bedürfnisorientierte Belohnungen, die nicht nur aus Leckerlis und Spiel, sonders aus allem bestehen kann, was dem Begehren des Hundes in genau diesem Moment am nähesten kommt und vertretbar ist.

 

Mein System beruht auf modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die unter anderem gezeigt haben, dass Gelerntes zuverlässiger im Gehirn gespeichert und in Erinnerung gerufen wird, wenn es mit etwas Positiven in Erfahrung gebracht wird. Dies garantiert, dass der Hund mehr Spaß am Lernen hat und bereit ist sich auf uns einzulassen.

 

Ich lehne Ansätze ab, die den Hund ängstigen, ihm Schmerzen zufügen, ihn körperlich schädigen und ihn in seiner Würde verletzen! Veraltete Denkweisen und Formen wie Alpha-Streben und Rangordnung sind sehr überarbeitungsbedürftig und widerlegt, darum verzichten wir darauf. Unterwerfung, Anschreien, Leinenrucke, zudem strafende Hilfsmittel wie Würge-, Stachel-, Sprüh- und Stromhalsband, Rasseldose, Disc, Tritte und Schläge missbillige ich und sind unwillkommen.

 

Am anderen Ende der Leine ist ein Lebewesen, dass genau wie wir Gefühle, Bedürfnisse und Schmerzen kennt. Dies müssen wir berücksichtigen, wenn wir ein bestimmtes Ziel vor Augen haben, welches im Augenblick noch nicht seins ist.

Wenn Sie, so wie ich eine faire Erziehung durch eine ehrliche Beziehung erhalten und dies durch Verantwortung übernehmen, gegenseitige Verständnis, Akzeptanz der Gleichwertigkeit, Orientierung und Entscheidungen anzunehmen, authentisch sein, angemessenes Handeln, Kommunikationsbereitschaft, das Setzen von Regeln und Grenzen, Zuverlässigkeit, Sozialkompetenz, Aufmerksamkeit, Einfühlung, emotionale Wärme, Liebe und Zuwendung erreichen möchten,

dann sprechen sie mich an.

 

 

 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir.

Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,

also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

(Franz von Assissi)