Gewaltfreie und artgerechte Hundeerziehung ist der Verzicht auf nicht tiergerechte Hilfsmittel und das Verzichten auf Maßnahmen die einem Hund Schäden, Leiden und Schmerzen zufügen!

 

 

Wir verzichten auf:
- Stachelhalsbänder

- Sprühhalsbänder
- Korallenhalsbänder
- Oberländerhalsbänder
- Würgehalsbänder
- Collarhalsbänder

- Halti
- Geschirre mit Zugwirkung unter den Achseln

- Wurfkette, Wurfscheiben, Wurfdisc

- Rütteldose

- Signalleinen
- Leinenruck

- in die Leiste kneifen

- auf den Boden werfen

- mit der Leine schlagen

- treten

- anbrüllen

- Nackenschütteln

und lehnen diese ab.

 

 

Individuelle Erziehung und Ausbildung muss auf verhaltensbiologischen Erkenntnissen basieren!

 

 

Was bedeutet gewaltfreie Hundeerziehung?

Es gibt keine klare Definition für "Gewalt", da dieser Begriff in vielerlei Hinsicht überfrachtet angewendet wird. Die Frage "Was ist Gewalt und wo fängt sie an?" sehe ich als gelernte Kinderpflegerin, Mensch-Hund-Trainerin, Mutter und Tierhalter für überschaubar. So sollte sich jeder überlegen, wodurch er mit seinen ihm Anvertrauten und andere Lebewesen zusammenlebt, eine Beziehung eingeht und versucht zu erziehen, ohne diese zu unterdrücken und dadurch nur die eigenen Bedürfnisse befriedigt.
Jedes Lebewesen ist ein Individuum und sollte als solches betrachtet und wahrgenommen werden.

 

Der Begriff "Hundeerziehung" wird verallgemeinert und umfasst:
- die Erziehung, ist die Einflussnahme auf die Entwicklung und das Verhalten eines Heranwachsenden
- die Ausbildung, vermittelt Fertigkeiten und Wissen
- das Training, steht für alle Prozesse die eine veränderte Entwicklung herbeiführen

 

 

 

"Gewalt beginnt, wo Wissen endet!"